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Wildzaun Tipps vom Profi.

Wildzaun aufstellen

Als erster muss die Trasse verlegt werden, also der Verlauf des Zaunes. Daraus berechnet man sich den Bedarf an Draht sowie Zaunpfählen. Als weiteren Schritt kann man sich an die Aufgabe machen, die Eckpfähle, Pfosten und Verstrebungen zu legen. Als Abstand der Pfosten genügen in den meisten Fällen vier Meter bei Z-Profilen wird ein Pfostenabstand von mindestens 2,50 Meter und maximal 3,00 Meter empfohlen. Die Endpfosten sowie Eckpfähle müssen dabei die Zuglast des Zaunes tragen. Dementsprechend sollte man diese zwischen 60 und 80 Zentimeter tief in den Untergrund einlassen mit Verstrebungen absichern. Dabei sind die Streben am oberen Ende der Pfosten in einem Winkel von 45 Grad zu befestigen. Die Endpfosten sowie Eckpfähle sichert man im besten Fall mit einer weiteren Strebe im Bodenbereich. Die Einsetztiefe für die Pfosten sollten je nach Bodenbeschaffenheit zwischen 40 und 60 Zentimeter betragen. Bei der Einbringung in den Boden kann es sich lohnen, spezielles Werkzeug zu verwenden, also zum Beispiel zu Rammkatzen oder Pfahlrammen. Ein Erdlochbohrer oder ein Vorschlaghammer leisten allerdings ebenfalls gute Dienste.

Wildzaun spannen

Das Spannen des Zaunes ist wahre Teamarbeit. Zwei Personen sollten das Geflecht entlang der zu errichteten Zaunpfosten ausrollen, während weitere zwei Personen den Anfang der Rolle an den Pfosten montieren. Bei Z-Profilen wird das Stahlseil eingehängt und gesichert. Das Geflecht wird an den Anfangs- sowie Endpfosten doppelt verkrampt. So können die Pfosten die starken Zugkräfte aufnehmen. Währenddessen sollten die Verschlüsse an den Zwischenpfosten nicht allzu fest eingeschlagen werden. Bei diesen Pfosten muss der Zaun noch ein wenig Spielraum haben, damit man den Zaun im Bedarfsfall nachspannen kann. Sollte der Verlauf des Zaunes zwei Drahtrollen miteinander verbunden werden, sollte man einen sogenannten Drahtspanner verwenden.

Wildschutzzaun Wildzaun aufstellen
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