Welche Wildzaun-Typen gibt es?

Abgängig von der Größe und dem Aufkommen von Wildtieren bieten sich diverse Wildzaun Typen an. Der simpelste und am weitesten auftretende Forstzaun ist der gewöhnliche Pfahlzaun, dessen Pfähle das Geflecht tragen. Für Pfahlzäune kommen meist Pfosten aus Holz zum Einsatz, aber auch Pfosten aus Kunststoff bzw. Metall werden immer beliebter. Ein Hordengatter ist eine besonders attraktive Alternative, dabei werden die Elemente des Zaunes einfach zusammengenagelt und können im Falle des Bedarfs repariert bzw. ergänzt werden.

Sobald das Hordengitter nicht mehr gebraucht wird, so kann es vor Ort zerfallen. Im alpinen Raum kommen meist Tragseilzäune mit Pendel- oder Scherenstützen zum Einsatz. Diese Zaunvariante wird mit stabilen Seilen aus Stahl bespannt sowie von Bodenankern im Untergrund festgehalten. Elektrozäune kommen mit deutlich weniger Pfähle und Drähten aus. Allerdings muss man darauf achten, dass stromführende Drahtseile in verschiedenen Höhen angebracht werden, damit Tiere unterschiedlicher Größen abgehalten werden. Schließlich stellt sich allen Personen, die einen Forstzaun errichten möchten, die sehr wichtige Frage, wie hoch der Zaun sein muss, damit der optimale Schutz geboten werden kann.

Wildzaun Höhe

Für Hasen und Kaninchen reicht ein Wildzaun mit 80 Zentimeter Höhe, während für den Wildtierschutz höhere Wildzaun-Typen gebraucht werden.

Für Schwarzwild ist eine Zaunhöhe von 120 Meter ratsam, für Rehwild von 150 Zentimeter.

Für Rotwild eine Zaunhöhe zwischen 180 und 200 Zentimeter empfohlen.

Wildschutzzaun Wildzaun Typen
Pixabay

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